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"Jedes Volk existiert solange auf der irdischen Ebene, bis es seine Aufgabe gelöst hat. Einzelne können scheitern, doch ein Volk nie."
Rudolf Steiner

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Montag, 30. August 2010

Mond und Emotionen

Seit jeher fasziniert der Mond in seiner ständig wechselnden Gestalt. Er beeinflußt die Gezeiten der Meere, den Fruchtbarkeitszyklus und auch unsere Stimmungen. Wenn er groß am Himmel steht, kommen wir ins Schwärmen und werden plötzlich von Sehnsucht erfüllt.

Zu welcher Gefühlsstimmung wir besonders neigen, lässt sich an der Mondstellung in unserem Horoskop sehen. Die Mondstellung im Zeichen sagt, wie wir fühlen und erzählt von unseren Bedürfnissen. Die Mondstellung im Haus beschreibt, auf welchen Lebensbereich sich diese Bedürfnisse besonders auswirken. Die Kombination von beidem kann sich harmonisch auswirken, wenn Zeichen und Haus in ihrem Element gleich sind, wie zB. ein Löwemond im 9. Haus, weil beide dem Feuer zugehörig sind. Finden wir jedoch einen Wassermannmond im 2. Haus vor, ist bereits ein innerer Konflikt da: der Mond in 2 hat zwar ein Sicherheitsbedürfnis, dem Wassermann ist jedoch jede Sicherheitsvorstellung zu eng. Dies gilt es also zuerst zu überprüfen. Wer seine Mondstellung nicht weiß, kann sich bei http://www.astro.com sein Horoskop kostenlos ausdrucken.

Danach schauen wir, wer der Hausherrscher des Mondes ist. Steht ein Mond im Skorpion in 4, beginnt das 4. Haus aber schon in der Waage, dann ist die Venus Herrscherin von Haus und Mond. Die Stellung der Venus gibt dann an, wo der Mond 'hingezogen' wird. Weiter ist wichtig, welche Hausspitze das Zeichen Krebs anschneidet, denn von dort kommt der Mond. Ein Planet transportiert immer die Inhalte seines Zeichens, so bringt der Mond die Eigenschaften des Hauses mit, das im Krebs steht. Haben wir unseren Mond soweit gedeutet, wenden wir uns den Aspekten zu.

Der Mond ist passiv, so nimmt er auch die Färbungen der Planeten auf, die ihn aspektieren. Sextile (60°) und Trigone (120°) haben eine fördernde Wirkung, während Quadrat (90°), Opposition (180°) und Konjunktion (0°- 6°) eine Spannung erzeugen, die den Mond unter Stress setzen, entsprechend den Eigenschaften der Planeten. Einzig die Konjunktion zu Jupiter, Venus oder Merkur ist positiv zu deuten. Insgesamt bekommt der Mond so eine spezielle Bedeutung für uns und kennzeichnet die Art und Weise unseres Empfindens.

Unsere Mondstellung beschreibt auch die näheren Umstände unserer Mutter zur Zeit unserer Geburt. Alle Mondaspekte erzählen darüber, welche Themen die Mutter noch zu lösen hatte, diese jedoch unbewußt an das Kind weiter gibt. Das gilt übrigens gleichermaßen für die Sonne und den Vater. Trotzdem sind es auch unsere Themen, die wir aus früheren Inkarnationen mitbringen - die Seele sucht sich halt Eltern aus, die zu unseren Themen passen - kein Grund also, sich zu beschweren. ;-)

Im Laufe unseres Lebens wird der Mond von anderen Planeten berührt, je nach Geschwindigkeit unterschiedlich lang, und dann setzen entsprechende Lernprozesse ein, je nach Eigenschaften des transitierenden Planeten. Dann sollten wir uns diesen inneren Prozessen stellen, weil wir damit weiteres Wachstum erlangen. Eine weitere Möglichkeit des Lernens bieten die Auslösungen im 7er Rhythmus. Man zählt ab Aszendent (AC) pro Haus 7 Jahre, das funktioniert vorwärts wie rückwärts durch das Horoskop. Je nachdem, wo unser Mond steht, wird er zu bestimmten Zeiten ausgelöst, und zwar nicht nur direkt, sondern auch über Aspekte. Zu solchen Zeiten ist es immer wichtig, sich den inneren Bedürfnissen besonders zuzuwenden, und das eigene Leben eventuell dahingehend zu überprüfen, ob es ihnen gerecht wird.


Der Mond zeigt unsere Vorlieben, wie wir uns am liebsten ausdrücken, und wie wir seelisch genährt sein möchten. So finden wir hier auch die Bedürfnisse unseres inneren Kindes, die wir ernst und wichtig nehmen sollten, besonders, wenn sie in unserer Kindheit nicht genug beachtet wurden. Indem wir unsere wahren Bedürfnisse erkennen und respektieren, leiten wir einen Heilungsprozeß ein, der unendlich wichtig zum Ganzwerden ist. 
Zum Vollenden des Lichtkörperprozesses gehört auch, die Emotionen zu bereinigen und zu heilen, und das schaffen wir am besten, wenn wir auf unser Empfinden hören, aber auch Angst, Wut, Schmerz und Trauer annehmen und heilen. Wir erreichen dies, indem wir all diese Gefühle ernst nehmen, zu ihnen in Kontakt gehen und ihnen zuhören. So übernehmen wir Verantwortung für unsere Gefühle und kümmern uns liebevoll um sie, und geben ihnen dadurch die Gelegenheit zu einer zweiten Kindheit, in der wir Vieles nachholen können, was wir früher vermißten. Der Lohn für diese - oft anstrengende - Arbeit ist die Befreiung von den Kindheitsdramen und sich endlich mit sich selbst wohlfühlen.

Wenn ihr Fragen dazu habt, benutzt doch bitte die Kommentarfunktion.

Freitag, 27. August 2010

2012 und der Mayakalender

Das Jahr 2012 elektrisiert die Menschen ähnlich wie die Jahrtausendwende, oder wie die von Nostradamus vorhergesagte Sonnenfinsternis im August 1999. Meist mit einer Mischung aus Angst und Erwartung, was denn nun auf uns zukommen möge, sind wir auf der Suche nach Antworten - doch wie wir noch sehen werden, die schlußendliche Erkenntnis wird sein: wir selbst sind es, die uns die Antworten geben werden.

Erinnern wir uns an den Hype, der um den Jahrtausendwechsel gemacht wurde, so können wir feststellen, daß nichts von den vorhergesagten Schreckensszenarien eingetroffen ist. Genauso ist es mit den Vorhersagen von Nostradamus: die letzten haben sich nicht mehr bewahrheitet. Dies hat natürlich Gründe, und der Hauptgrund ist der, daß in den letzten 20 Jahren ein Bewußtseinswandel eingesetzt hat, erst unmerklich und in den 90ern zunehmend, und die erwachten Menschen haben sehr viel bewußte Lichtarbeit mit sich und dem Planeten durchgeführt. Diese Lichtarbeit und die zunehmende Lichteinstrahlung der Sonne und des Galaktischen Zentrums haben tatsächlich zu einer globalen Anhebung der Schwingung geführt. Dies hat uns vor dem Schlimmsten bewahrt - doch ist noch lange nicht alles in Ordnung, wie wir tagtäglich sehen, und es ist weitere Anstrengung von uns allen erforderlich, die Waagschale für das Licht zu verstärken.


Das Jahr 2012 ist dasjenige, das von den alten Mayas in ihrem Kalender so hervorgehoben wurde. In diesem Jahr neigen sich viele kleine und große Zyklen dem Ende entgegen, insbesondere der große Präzessionszyklus der Sonne, der 26500 Jahre dauert. Dies ist die große Wanderung des Frühlingspunktes durch den Tierkreis der Ekliptik, und ebenso die Umlaufzeit der Sonne um das Sternbild der Plejaden. Manche Quellen* erzählen, die Mayas hätten Kontakte zu den Zivilisationen der Plejaden und des Sirius gehabt. Sie hatten ein außergewöhnliches Kalendersystem, das nicht wie bei uns auf der 12, sondern auf einer 13er Einteilung beruht. Diese 13er Zählweise ist natürlichen und weiblichen  Ursprungs, so hat das Jahr genau 13 Mondumläufe. Auch unsere früheren Göttin-Religionen hatten die 13 als Grundlage. Erst Papst Gregor IX. (1227-1241) führte die 12er Zählweise mit dem heute noch gültigen Gregorianischen Kalender ein, allerdings mit der damaligen Absicht der Kirche, das Weibliche noch mehr zu entmachten.

Das Hunab-Ku
Dies sind die Elemente des Mayakalenders: im äußeren Ring sehen wir die Glyphen der 20 Wellenperioden, die "20 Solaren Stämme". Jedes von ihnen trägt eine bestimmte Grundbedeutung, ähnlich der Tierkreiszeichen, von denen auch eines unsere Geburt mitprägt. Im weißen Ring finden wir die 13 Töne (Punkt=1, Strich=5), die jeweils eine bestimmte Position innerhalb einer Welle haben. Jede Welle der 20 Glyphen besteht aus diesen 13 Tönen, die fortlaufend gezählt werden. Sie werden als die '13 Töne der Schöpfung' bezeichnet. Ein 'Dreamspell' ist ein vollständiger Umlauf von 20 x 13 Tagen, also 260 Tage. Dies sind die Grundelemente des Maya Kalenders; wer mag, kann auch die I Ging Zeichen des inneren grünen Ringes dazu nehmen, sie werden als das Grundmuster der DNS/RNS-Genetik bezeichnet. Wer sich in die Deutung des Mayakalenders vertiefen möchte (was sich lohnt, man lernt viel über sich und die Zusammenhänge der kosmischen Entwicklung), kann sich beim Koessner-Verlag http://www.maya.at viel Büchermaterial auf Spendenbasis bestellen.

Der Tzolkin
Der Mayakalender endet am 21. Dezember 2012. Viele Prophezeiungen ranken sich darum, und oftmals wird ein Untergang beschworen, den es so nicht geben wird - obwohl jeder das ernten wird, was er gesät hat, und auch die alten unbrauchbaren Systeme müssen sich erneuern. Es ist diese außergewöhnliche Zeit der letzten Dreamspells vor dem Ende der Zyklen, die eine gewaltige Bewußtseinsveränderung einfordern. Dabei werden auf persönlicher und kollektiver Ebene alte negative Erfahrungen und Emotionen hoch gespült, die es gilt, endgültig loszulassen. 

Keiner von uns kommt um diesen Entwicklungsprozeß herum, und so ist es von unendlich großer Bedeutung für uns, innerlich aufzuräumen und eine intensive Gedanken- wie Gefühlshygiene zu betreiben. All das läuft letztendlich auf Loslassen und Vergebung hinaus, um die Vergangenheit hinter uns lassen zu können und uns für die Zukunft neue und positive, lichtvolle Visionen zu erschaffen.

So hat der Mayakalender an seinem Ende eine magische Wirkung, weil wir vielleicht hoffen, alles würde dann anders sein - besser eben. Doch ohne unsere Mithilfe, indem wir uns vom Alten befreien, kann sich nichts ändern. Wir sind selbst verantwortlich für uns, für unsere Gedanken und Gefühle, für unser Handeln und Nicht-Handeln. Und so sind wir es selbst, die unter all den möglichen Wahrscheinlichkeiten der Zukunft auswählen, was wir erfahren.

Es sind unsere persönlichen Entscheidungen, die wir treffen, die den Ausschlag geben. So sind wir unser eigener Schöpfer unserer Erfahrungen, oftmals noch unbewußt, doch können wir unseren Erfahrungen eine neue positive Richtung geben, indem wir uns bewußt entscheiden. Niemals sollte die Angst uns dabei leiten - das haben wir lange genug getan - sondern die bewußte Entscheidung aus Liebe für uns ist der eigentliche Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft. Die Mayas haben das gewußt. Lernen wir von ihnen!

* Zecharia Sitchin, "Die Kriege der Menschen und Götter"
Magda Wimmer, "Die Maya" http://www.mayaresonance.com
José Arguelles, "Der Maya-Faktor" (beim Koessner-Verlag)
Briner/Spilsbury, "Das Maya-Orakel"

Mittwoch, 25. August 2010

Staaten im Wandel - Schweiz

Solange die Umfrage noch läuft, möchte ich es nicht versäumen, auch für unsere Schweizer Leser ein Länderhoroskop zu besprechen. Übrigens gehören die Länderhoroskope durchaus zu den 2012-Themen, in denen ich beschreibe, wann sich in den einzelnen Staaten der kommende Wandel vollzieht. Dies geschieht natürlich nicht automatisch, sondern bedarf unser aller tatkräftigen Mithilfe - indem wir unseren eigenen inneren Befreiungsprozeß durchlaufen und aussprechen, was nicht stimmt, und durch unsere täglichen Entscheidungen - die das Herz bestimmen sollte.

Die Geschichte der Schweiz liest sich abenteuerlich: http://de.wikipedia.org/wiki/Schweiz Sie befreite sich aus römischer Vorherrschaft und gründete im August 1291 eine Eidgenossenschaft, die Confoederatio Helvetica: die ersten Urkantone schworen sich Hilfe und Beistand und pochten auf ihre Unabhängigkeit. Es gab innere Religionskämpfe und äußere Grenzkämpfe mit Italien und Frankreich, bevor sich die Schweiz in ihrer heutigen Verfassung am 12.09.1848 um 11h12 in Bern begründete. Das Besondere an ihrer halbdirekten Demokratieform ist, daß es auch Volksabstimmungen gibt, sowie einzigartig auch ihre außenpolitische Neutralität (ich wünschte, D hätte das auch).

Der Skorpion-AC kennzeichnet die Eidgenossenschaft sehr schön. Sie ist eine feste Gemeinschaft, die allerdings auch ein geschlossenes System bildet. Dieses System bestimmt auch die Lebensform (Pluto in 5), was das spontane Leben jedoch auch unterdrücken kann. Gegen jede Art von Unterdrückung ist der Uranus im Widder gleich neben dem Pluto, so wird vehement gegen jeglichen Druck protestiert.

Auch bei der Schweiz finden wir Saturn in 4 als Symbol für die Berge im Land. Ebenso der Mond befindet sich in 4 in den Fischen, als uralte Tradition einer empfindsamen Volksseele. Die Schweizer haben ein hohes Bewußtsein von Einheit (Neptun auf 0° Fische in 3) und Zusammengehörigkeit, wenn ihnen nicht manchmal zu konservative Denkrichtungen das Leben schwer machen - doch gibt es genügend Freidenker, die gegensteuern (Konflikt von Doppelherrscher Saturn und Uranus Haus 3). Das 'Geldhaus', also Haus 2, ist im Schützen und sehr offen für ausländische Anleger (Jupiter in 9) und vermittelt damit eine starke innere Sicherheit. Man gibt gern und großzügig, behält sich jedoch die Mitsprache des Volkes vor (Mond H9). Jupiter in 9 erzählt auch von der starken religiösen Verbundenheit dieses Volkes, und einer stolzen Bewußtheit der Unabhängigkeit.

Im 10. Haus finden wir gleich 4 Planeten: Venus, Mars, Merkur und Sonne. Dies kennzeichnet auch die ungewöhnliche Regierungsform durch einen Bundesrat, der im Wechsel den Präsidenten stellt. Venus und Mars stehen hier für den leidenschaftlichen Kampf für das Ziel, Harmonie von Bedeutung hervorzubringen. Diese Ideale (Merkur H8 + 10) werden verteidigt, sobald die konservativen Bestrebungen zuviele Regelungen aufstellen (Opposition Saturn in 4). Das 'heimliche' Ideal ist jedoch der freiwillige Zusammenschluß, aus der sich die Volksseele identifiziert (Mond Mitherrscher von 8 in 4).

Das laufende Saturn/Pluto-Quadrat steht seit einem guten Jahr auf der Venus/Mars-Konjunktion und so ist erheblicher Druck auf den inneren Freiheitskampf entstanden, sowie auf die finanzielle Situation. Es ist wichtig, sich jetzt vehement von unterdrückenden Elementen zu befreien (Jupiter/Uranus-Konj. in Opp. zu Venus/Mars), weil sonst das freiheitliche Leben allzusehr darunter zu leiden hat. Spätestens im Januar 2011 sollte hier der Durchbruch gelingen, wenn Saturn abgezogen ist und Jupiter/Uranus die letzte Opposition bilden.

Liebe Schweizer, ihr habt eine starke intuitive Wahrheit in euch, die ihr bitte hütet wie euren Augapfel. Es ist in dieser Zeit von großer Wichtigkeit, alles zu benennen, was nicht stimmt und was unterdrückt. Wenn ihr offen für die Wahrheit eintretet (die momentan sehr leidet, Orcus Konj. Neptun), kann sich der Freiheitswille stärker behaupten. Verlaßt euch auf euer gutes Empfinden und trefft auch Entscheidungen vom Herzen her. Der Uranustransit über Venus und Mars dauert noch bis Frühjahr 2012, bis dahin solltet ihr euch von jeglicher Fremdbestimmung befreit haben. Viel Glück dafür, und Hut ab vor eurer Unabhängigkeit!

Sonntag, 22. August 2010

Der Vollmond am 24. August 2010

In meinen Artikeln gab ich bereits mehrfache Hinweise, daß wir uns in einem kritischen Jahr befinden, deshalb, weil wir innerhalb der großen Zyklen gleich drei verschiedene Krisen haben, die prüfen, ob wir unsere Lektionen gelernt haben. Des weiteren sind unsere Entscheidungen in dieser Krise, die viele Lebensbereiche betrifft, von großer Bedeutung - weil wir damit die Weichen für die Zukunft stellen. So gibt es einige ruhige Phasen, aber auch mehrere Kulminationspunkte. Der kommende Vollmond am 24. August (19h04 MESZ) berührt zwar nicht das große Kardinale Kreuz, lenkt unseren Blick jedoch sehr deutlich auf entstandene Schäden.


Ein neuer Aufbruch steht an, in dem wir am besten ein komplett neues Finanzsystem etablieren sollten: Jupiter/Uranus-Konjunktion an der Spitze des 2. Hauses. Doch noch werden die neuen Impulse von Saturn blockiert, dessen Einfluß jetzt immer mehr nachläßt. Hingegen wirkt das Quadrat von Pluto aus 11 wie ein Rausch, die alten überholten turbokapitalistischen Maßnahmen weiterhin zu verstärken - es wird immer noch nicht von allen verstanden, daß ein grundlegender Wandel absolut notwendig wird. Hier wird also die Schraube des vermeintlichen 'Aufschwungs' nochmals richtig überdreht, während der Vollmond sein Licht eher auf Mangel und Leid wirft - die Diskrepanzen könnten nicht größer sein.

Der vorhergehende Neumond im Löwen betonte die Wichtigkeit und den Erhalt des Lebens. Zu Vollmond sollte dies zur Blüte gelangen, doch was hier offenbar wird ist, daß die riesigen Ausmaße von hungernden und leidenden Menschen in vielen Katastrophengebieten jetzt erst richtig sichtbar werden (Mond Konj. Neptun + Chiron). Es sind Ausmaße unvorstellbarer Größenordnungen, wie wir sie bisher noch nicht erlebten. Dabei ist das entstehende Leid unermeßlich (Sonne Konj. Orcus). So ist die Weltgemeinschaft aufgerufen zu helfen, wobei offensichtlich wird, daß viele der in Pakistan herrschenden Korruption nicht über den Weg trauen. Trotz allem wird es Zeit für uns, uns nicht mehr von den anderen Menschen getrennt zu sehen, sondern sich darüber bewußt zu werden, daß wir alle miteinander verbunden sind. So ist ihr Schmerz auch unser Schmerz - und wir sollten unser Möglichstes tun, dies abzustellen oder zu lindern.

Die Konstellation Mond/Neptun/Chiron in Opposition zu Sonne/Orcus zeigt ebenso deutlich, was wir dem Meer angetan haben, und den Lebewesen, deren Element das Meer ist. So dürfte es neue und katastrophale Erkenntnisse über den Zustand der Golfregion geben, inclusive der Langzeitschäden, die das großzügige Verteilen des Nervengifts Corexit nach sich ziehen kann: die gesamte Nahrungskette wird davon beeinträchtigt sein. Dies geht nicht nur die Amerikaner etwas an, sondern uns alle, da wir abhängig sind vom Überleben der Meere. Wir können unsere Liebe und Energie dafür einsetzen (Venus/Mars Konjunktion in der Waage), Petitionen in Umlauf zu bringen, an den Umweltminister zu schreiben und die Regierung zu bitten, sich für den Stop von Ölbohrungen in der Tiefsee einzusetzen - hier sind Intuition und Einfallsreichtum gefragt, wie auch unsere Zivilcourage. Die Verantwortung tragen wir alle. Unser Überleben hängt von diesen Entscheidungen ab.

Donnerstag, 19. August 2010

Die Kunst des Zeitlinienspringens

In der Welt, wie wir sie bisher kennen, verläuft die Zeit linear. Doch spätestens seit Einstein wissen wir auch, daß Zeit veränderlichen Faktoren unterliegt, wie Masse und Geschwindigkeit. Auch kennen wir das Phänomen, wenn wir auf etwas warten, uns die Zeit sehr lang vorkommt; und wenn wir konzentriert arbeiten, rast sie nur so dahin. In den letzten Jahren war verstärkt festzustellen, daß die Zeit gefühlt viel schneller läuft, während die Uhrzeiger scheinbar immer gleich schnell laufen.

Die Veränderungen, die wir selbst in den letzten Jahren durchliefen, hat uns ebenso ein anderes, neues  Zeitgefühl beschert. Dies ist auch von unserem Bewusstsein abhängig, und wie weit wir uns innerlich auf äußeres Geschehen einlassen oder zurückziehen. Dies kann so weit gehen, das Gefühl zu bekommen, man wird von den anderen gar nicht gesehen - als hätte man eine Tarnkappe auf. Zeit ist eben eine Dimension, die wir noch nicht in ihrer Tiefe verstanden haben.

Wer wirklich etwas von Zeit versteht, ist eine Zivilisation, die sich die Hathoren nennen. Sie geben durch Tom Kenyon Botschaften an uns, die in ihrer Prägnanz und Wichtigkeit nicht zu unterschätzen sind. Tom ist ein begnadeter Musiker und Therapeut, dessen Bücher ich sehr schätzen gelernt habe. In ihrer neusten Botschaft erläutern die Hathoren die Kunst des Zeitlinienspringens. Sie sagen, es wäre absolut wichtig für uns, die alte Zeitlinie bewußt zu verlassen und uns in die neue Zeitlinie zu bewegen und vor allem: den Fokus auf sie gerichtet zu halten.

Ihr existiert, wie wir bereits bei vielen Gelegenheiten zuvor sagten, gleichzeitig in multiplen Zeitlinien und Wahrscheinlichkeiten. Eine der Zeitlinien, die Ihr und die Menschheit in diesem Moment leben, ist eine Erfüllung der Prophezeiung von Verhängnis und planetarischer Zerstörung. Dies ist eine sehr wirkliche Zeitlinie. Aber es ist nur eine mögliche Zeitlinie. Ihr seid an einem Kreuzungspunkt, einem Zeitknoten, an dem es möglich ist, vom „Tag des Jüngsten Gerichtes“ in eine neue Form der Erde und eine neue Ordnung der Existenz zu springen.
Diese Zeitlinie, die wir die Neue Erde nennen, ist eine sehr andere Dimension der Erfahrung als Eure jetzige Realität. In dieser Zeitlinie ist die Erde zutiefst geehrt und in Dankbarkeit gehalten durch den Großteil der Menschheit, die die Wahrheit dessen versteht und würdigt, dass alles Leben miteinander verbunden ist.
Hier ist die Erde nicht aus Profitgründen verwüstet und ausgebeutet – am Rande des Zusammenbruchs ihres Ökosystems. Technologien wurden durch das Anheben des menschlichen Bewusstseins transformiert. Verschwunden sind die lebensbedrohenden Technologien und lebensschädigenden Denkarten Eurer jetzigen Ära. Kriege gehören der Vergangenheit an. Die Kontrolleure, die negative Kräfte auf Eurer Schicksal durch Manipulation von Religion, Ökonomie und internationalen Angelegenheiten lenkten, haben Ihre Kräfte eingebüßt. Das Leben selbst wird als heilig erachtet, und ein neues Verständnis von der Heiligkeit der Materie wird von der Menschheit angenommen. Es gibt keinen Krieg zwischen Himmel und Erde in dieser neuen Welt.
Es gibt noch mehr Dinge, die wir über diese Zeitlinie sagen könnten, aber Ihr habt, hoffen wir, ein Gefühl davon, was diese und die andere Zeitlinie, die ultimativ zur Zerstörung führen wird, unterscheidet. (...) Jede Person, die an die Zeitlinie von Verhängnis, Zerstörung und Horror glaubt, wird zu dieser Realität beitragen. Jeder, der die Zeitlinie der Neuen Erde für wahr halten wird, wird zu ihrer Realität beitragen.
Ihr seid nicht machtlos in dieser Situation. Ihr haltet in Eurer eigenen Natur die Kraft radikaler Veränderung für Euch und den Planeten – insbesondere für die Menschheit. Wenn Ihr eine Resonanz mit der Zeitlinie der Neuen Erde fühlt, und wenn Ihr in dieser neuen Ordnung des Seins zu leben wählt, werdet Ihr Euer Gewicht dort hinzufügen, sozusagen, und helfen, die Waagschalen zu verändern (den Ausschlag zu geben).
Empfehlenswert ist der ganze Text: 
http://tomkenyon.com/die-kunst-des-zeitlinienspringens vor allem, wenn ihr die Technik erlernen wollt. Die Hathoren machen deutlich, wie wichtig es für die Menschheit ist, jetzt klare Entscheidungen zu treffen, wohin unsere gemeinsame Reise gehen soll.

Das Zusammentreffen dieser Zeitlinien spiegelt sich auch deutlich in den großen Planetenzyklen, deren kritische Phasen (s. "Wirtschaftskrise und Planetenzyklen") in diesem Jahr aufeinander treffen. Wir sind als Kollektiv einer Zeitlinie gefolgt, die uns - wenn wir so weiter machen - in weitere Zerstörung unseres Lebensraumes führen wird. So sind wir gehalten, uns die Lage ungeschminkt anzusehen, um zum Ursprung zurückzukehren: wie sollte es eigentlich wirklich sein? Womit müssen wir sofort aufhören? Was ist erforderlich, bessere Bedingungen herzustellen? Was muß neu organisiert werden, und was kann jeder Einzelne tun?

Was in dieser Zeit vor allem wichtig ist, ist auf unser Herzgefühl und unsere Intuition zu hören. Im Herzen sind wir verbunden mit der Heiligkeit allen Lebens, und von dort aus können wir die besten Entscheidungen treffen. Wenn wir uns unserer Verantwortung bewußt sind, können wir auch wunderbare Lösungen erschaffen, indem wir gemeinsam den Weg des Herzens gehen.

Mittwoch, 18. August 2010

Staaten im Wandel - Österreich

Unsere deutschsprachigen Nachbarn haben wie wir einen Löwe-Aszendenten, ganz am Ende auf 27°, sodass wir davon ausgehen können, dass eine gewisse Reife erlangt wurde. Löweeigenschaften sind Autorität, Selbstbewußtsein und Führungsqualität, wobei Stolz und Dominanz überwunden werden müssen. 

Als Löwe ist man im Zentrum, des Geschehens, des Lebens wie auch mitten in Europa. Österreich hat eine lange Tradition, es war früher eine Monarchie von Bedeutung, was noch in der Sonnenstellung im 10. Haus ersichtlich ist. So hat auch die 2. Republik die Aufgabe, eine Führung von Bedeutung zu werden, und zwar hauptsächlich in wahrer Autorität, Kreativität und Lebendigkeit.

Dieses Land ist sehr traditionell, erkennbar an der Stiersonne, die am liebsten alles so lässt wie es ist, und am Saturn in 4, dicht am IC, der Verantwortung für die Heimat erkennen lässt und auch ein Symbol für die Berge ist, die schließlich hier zuhause sind. Die Stiersonne hat jedoch erheblichen Druck vom Pluto aus 12, der das 4. Haus beherrscht: so ist zu vermuten, dass die Vergangenheit eine Belastung sein kann, wenn sie verdrängt wird, und somit aufgearbeitet werden muss. Für die Republik bedeutet es auch, daß die eigentlichen Herrscher Macht im Verborgenen ausüben, heimlich und unerkannt. Beides hindert die Sonne am Strahlen; die Regierung könnte somit einem Druck ausgesetzt sein, der von Vorstellungen oder Plänen bestimmt ist, sodass sie an Autorität einbüßt.


Ganz im Gegensatz dazu steht der Mond im Wassermann in 7: ein aufgeschlossenes Volk mit Interesse an Begegnung, Öffnung und Erneuerung. Diesen Bedürfnissen der Österreicher kann die schwerfällige Sonne / Regierung im Stier ganz und gar nicht gerecht werden. So dürften sich die Menschen hier ständig unter Druck fühlen, an ausgedienten Strukturen festhalten zu müssen, die sie als längst überholt betrachten. So lieben sie auch spontane Reisen und Austausch mit anderen Völkern (Venus im Widder in 9) und sind sehr künstlerisch und musisch inspiriert (Mond Trigon Neptun in Waage). Die Österreicher haben ein feines Gespür für die Wahrheit, und sind sehr um Aufarbeitung und Bereinigung bemüht (Neptun Trigon Mars). Sie mögen es jedoch nicht, wenn andere in irgendeiner Form ihren Freiheitsdrang angreifen (H9 in 11 Mars). Doch Jupiter/Uranus in 11 stellt sicher, dass sie ihren Freiheitswillen behalten.

Dieser könnte jedoch ab Herbst in Bedrängnis kommen (Saturn Auslösung Okt.10), denn es wird dann eine Anpassung an Einschränkungen verlangt werden. Gerade jetzt wird der aufsteigende Mondknoten ausgelöst, was bedeutet, dass wichtige Entscheidungen anstehen, die unbedingt Raum für genügend Freiheit und Lebendigkeit schaffen müssen. Zu oft schon haben Fremdbestimmung die eigene Freiheit angegriffen (Mars H9 am abst. Mondknoten). Es ist ebenso von großer Wichtigkeit, Wahrheit zu fordern und Verschleiertes aufzudecken. Dazu ist es notwendig, in die vollständige Selbstbestimmung zu gehen, und vor allem dem eigenen Gefühl zu vertrauen (Saturn in 4). Wahrheit und Selbstbestimmung sind somit die Voraussetzung, die Freiheit behalten zu können!
 

Seefeld
Das Volk hat die letzten Jahre eine Leidensphase hinter sich, in der es sich völlig unverstanden in seinen freiheitlichen Bedürfnissen fühlt. Gleichwohl sind die Menschen irritiert und wissen nicht genau, wie es weitergehen soll (Neptun/Chiron Transit auf Mond und DC). Diese Unsicherheit dient dazu, sich von allen Vorstellungen zu lösen, die hinderlich sind. Dieser Prozess dauert noch bis Januar 2011 an. Anfang Oktober und Ende Januar ensteht jedoch viel Kraft für neue Entscheidungen (Uranus Quadrat Mondknoten), die ihr, liebe Nachbarn, doch auch bitte wahrnehmen mögt! Es ist unbedingt anzuraten, die volle Souveränität zu behalten. Seid euch eurer wahren Stärke bewußt und lasst euch nichts vormachen!

Des weiteren stehen in den nächsten 2 Jahren keine großen Veränderungen durch Transite an. Das Landeshoroskop ist einmalig geschützt und getragen durch die großen Trigone von Mond, Mars und Neptun sowie Venus, Pluto und Mondknoten. Zum nächsten Geburtstag im Mai wechselt der 7er-Rhythmus in die Schützephase, sodass eine neue positive Aufbruchsstimmung in die Freiheit entstehen dürfte.

Viel Glück und alles Liebe!

Horoskopdaten-Quelle: sternwelten.at

Nachtrag 26.04.11
Mir ist grade aufgefallen, daß die kommende Mondfinsternis am 15. Juni 2011 auf eurem Merkur steht. Als H2 werden die Finanzen betroffen sein, als H11 ist dadurch die Freiheit in Mitleidenschaft gezogen. Es werden wohl die meisten €uro-Länder im Juni betroffen sein ...

Montag, 16. August 2010

Reise durch das Universum

Ein wunderschönes Video über den Aufbau der Schöpfung, nachzulesen in "Das Buch Urantia". Urantia ist der wirkliche Name der Erde. Ein Buch voller Offenbarungen, das unsere wahre Geschichte erzählt!


Journey Through the Universe - Urantia Book from Gary Tonge on Vimeo.

Was würde die Liebe jetzt tun?

Das Gegenteil von Liebe ist Angst, doch was allumfassend ist, kann kein Gegenteil haben.   Ein Kurs in Wundern

 

Christa Heidecke  (Osira)

Was würde die Liebe jetzt tun?


– mit Kommentaren von Jesus Sananda –
Ein Buch über seelischen Mißbrauch von Kindern, über Liebe und Angst und eine Entscheidungshilfe für alle Lebensbereiche
Seelischer Mißbrauch in den frühen Kindheitsjahren führt dazu, daß wir unbewußt von Ängsten gesteuert werden. Sie beeinflussen nachhaltig unser Verhalten und unsere Entscheidungen, und lassen uns nicht authentisch sein. Dieses Buch spürt behutsam all diese Ängste auf, um ihnen eine neue Erfahrung zuteil werden zu lassen: die Ängste zu heilen, indem sie von uns bedingungslos geliebt werden.

Jetzt im Buchhandel:
Gebundene Ausgabe, ISBN 978-3-83912-302-7, 368 Seiten, 38,90 EUR
Paperback, ISBN 978-3-83912-381-2, 368 Seiten: 26,90 EUR


Über dieses Buch

Fast alle von uns haben seelischen Mißbrauch erlebt, der ungelöst unser Leben bis weit ins Erwachsenen­alter beeinträchtigt. In der Folge entstehen ­Depression, ­Mobbing, Gewalt und weitere Formen destruktiven Verhaltens und Erleidens, welche die Grundlagen sämt­licher gesellschaftlichen Mißstände bilden.
Dieses Buch bietet einfache und kostenlose Lösungen an, die nicht ganz neu sind, dafür aktueller denn je: indem es herausfordernde Ansichten vorstellt, die uns selbst und unsere bedürftigen Gesellschaften revolutionieren können - die Auflösung unserer Ängste durch die konsequente Hinwendung zur Liebe.
Wir haben die Möglichkeiten, uns von unseren leidvollen Erfahrungen zu befreien, indem wir ihre Muster, Strukturen und Verstrickungen erkennen, sie annehmen und heilen - und dann einfach eine andere Wahl treffen. Eine Wahl aus Liebe für uns, die uns zu neuer Lebendigkeit und Freude führen wird.
Die wahrhaftige Wahl, weil die Liebe dann uns erwählt.
Christa Heidecke

Aus dem Inhalt

Kapitel 1: "ICH BIN die/der ICH BIN" - das Glück, einfach zu SEIN
Die Angst, Ich selbst zu sein / Der Wille im feinstofflichen System / Der schizoide Charakter / Die Angst vor Durchsetzung / Die Funktion der Angst / Gedanken, Ängste und Körpersymptome / Bestandsaufnahme: Annehmen was ist / Die wahre Entscheidung treffen / Die Wiederkehr der Kraft

Kapitel 2: Zufriedenheit - das Glück der Wertschätzung
Werte und Grenzen / Haben und Sein / Die Angst, nicht wert genug zu sein / Der orale Charakter / Selbstliebe und der Körper / Zufriedenheit / Den inneren Reichtum finden

Kapitel 3: Verbundenheit - das Glück der Wahrheit
Die Angst, die Wahrheit zu sagen / Die Natur der Gedanken / Die Manifestationskraft der Gedanken / NLP und therapeutische Methoden / Die Wirkung unserer Gedanken auf andere / Wahrheit macht authentisch

Kapitel 4: Vertrauen - das Glück des Empfindens
Herkunft und Familie / Die Angst, sich selbst zu fühlen / Der symbiotische Charakter / Die Entwicklung der Kinderseele / Die Entdeckung des Herzens / Das Heile Innere Kind / Die Sehnsucht nach dem Ur-Vertrauen

Kapitel 5: Freude - das Glück der Kreativität
Die Angst vor Gefühlsausdruck / Das verletzte Innere Kind / Der narzißtische Charakter / Emotionen mit Kurzschluß / Die positive Absicht / Die Freiheit der Gefühle / Seelenfluß und Kreativität / Die erste Liebe / Deine Vision der Freude finden

Kapitel 6: Annahme - das Glück der Bewußtheit
Wahrnehmung und Betäubung / Die Angst vor Gefühlsverarbeitung / Der masochistische Charakter / Re-Traumatisierung / Die Strategien des Unbewußten / Die Wünsche der Subpersönlichkeiten / Professionelle Distanz und Echtheit / Inneres Gewahrsein / Die Grundlagen der Chakren

Kapitel 7: Liebe - das Glück der Zweisamkeit
Partnerschaft und Einsamkeit / Die Angst vor Trennung / Die Angst vor Individuation / Die Angst vor Nähe / Der rigide Charakter / Die Verantwortung für das Glück / Die eine Träne / Die erwachsene Beziehung / Die Liebe von Isis und Osiris

Kapitel 8: Dankbarkeit - das Glück des Loslassens
Täter und Opfer / Schuld und Urteil / Jesus über die Schuld / Die Angst vor Loslassen / Jesus über Geburt und Tod / Macht und Ohnmacht / Die Macht der Vergebung / Der Auferstehungsmythos von Inanna

Kapitel 9: Weisheit - das Glück der Erkenntnis
Die Angst die eigene Meinung zu sagen / Innere Lehrer / Eine unerwartete Begegnung / Christentum und Macht / Frauen im Frühchristentum / Jesus über Religion / Maria Magdalena erzählt / Gewißheit im Herzen

Kapitel 10: Eigenständigkeit - das Glück der Verantwortung
Der Ausverkauf des alten Systems / Der Verrat des Patriarchats: Das gespaltene Frauenbild - Eine Kündigung für Gott - Ein einziger Schrei nach Liebe / Die Angst vor Verantwortung / Jesus über Verantwortung / Beruf und Berufung / Die Erlösung der Subpersönlichkeiten / Söhne und Töchter ohne Initiation / Vater, König und Gott / Hüter der Erde

Kapitel 11: Frieden - das Glück der Gemeinschaft
Krieg und Frieden / Die Angst vor Freiheit / Heimkinder / Jesus über die Kinder der Neuen Zeit / Das Theohumanity-Modell / Brückenbauer mit Herz / Das Licht einer neuen Gesellschaft

Kapitel 12: Hingabe - das Glück der grenzenlosen Liebe
Das verlorene Paradies / Die Vertreibung von Lilith / Die Angst vor Hingabe / Die Ur-Wunde heilen / Die Rückkehr der Göttin / Jesus über Erziehung / Ankommen bei Dir selbst / Die Hingabe an ein Ziel / Namasté

Anhang
Epilog / Heilungsübungen / Astrologische Ergänzungen / Bibliographie / Seminare mit der Autorin: Schlüssel zur Heilung des Inneren Kindes

Staaten im Wandel - Deutschland

Bundesrepublik Deutschland

Unser Mutterland ist noch jung, gerade mal 61 Jahre, obwohl es natürlich auch vorher einige Staatsgründungen gab: 1871 das Kaiserreich, danach die Weimarer Republik und das dritte Reich. Sie alle haben auch heute noch eine Resonanz zum jetzigen Geschehen, und deshalb ist es nicht einfach, immer das Richtige auszusuchen. Die Relevanz eines Länderhoroskopes wird daran gemessen, wann die letzte gravierende Verfassungsänderung war. Dies ist eindeutig die Errichtung unserer Demokratie am 24.05.1949, 17h03 MESZ in Bonn. Da wir inzwischen einen Verfassungszusatz haben, nämlich die Wiedervereinigung am 03.10.1990, 0h MEZ in Berlin, müssen wir auch diesen Zeitpunkt berücksichtigen. Dass wir immer noch keine richtige Verfassung haben, ist noch eine andere Sache ...

Das Wiedervereinigungshoroskop hat einen Löwe-AC auf 5°, in Konjunktion mit Jupiter. Dies war eine Zeit, in der wir glücklich waren über das Zusammenkommen beider deutscher Länder, und das Gefühl von unbegrenztem Wachstum, auch wirtschaftlich, bekamen. Die Waage-Sonne am IC steht für die Regierung, aber auch für ein Land, das ausgleichende Gerechtigkeit will. Die Mondknotenachse exakt auf dem Horizont stellt die Wiedervereinigung dar, und der Fische-Mond in 9 steht für ein Volk, das Einheit und Verständnis auch mit anderen Kulturen sucht. Mit Skorpion und Lilith in 5 besteht jedoch eine gewisse Lebensangst, ein Mangel, seine Eigenidentität irgendwie nicht gut darstellen zu können; das basiert wahrscheinlich auf dem alten überholten Schuldverständnis aus unserer Vergangenheit. Was schwierig erscheint, ist die Anpassung an die neuen Umstände, die das Zusammenwachsen eines früher geteilten Volkes mit sich bringt: Uranus, Neptun und Saturn sind in 6. Es ist dies der Widerstreit zwischen Verantwortung, Erneuerung und der Einwanderungsfrage, wie auch Einflüssen des Auslandes, die in Spannung zu unseren Zielen stehen (Neptun H9 in 6 Quadrat MC). Doch diese drei äußeren Planeten in 6 sagen alle deutlich, dass wir uns nicht anpassen dürfen (an Machtanspruch anderer Länder), weil es die innere Harmonie und auch die wieder gefundene Lebensfreude stört.

Folgendes steht uns an planetaren Einflüssen bevor: Pluto ist inzwischen ins 6. Haus gewandert und wird zum Jahreswechsel den Uranus erreichen: da kommen Zwänge auf uns zu, die unsere Freiheit behindern. Ende Oktober läuft Saturn über das Sonne/Neptun-Quadrat, was die schwache Regierung repräsentiert (der entmachtete König), sodass hier Schwächen sehr offensichtlich werden. Es kann auch einen Zusammenbruch der Regierung geben - falls dann noch nicht, dann bestimmt im nächsten Sommer, wenn Saturn rückläufig wieder Sonne/Neptun berührt. Da die Sonne auch die Finanzen beherrscht, werden sie ebenfalls betroffen sein. Im 1. Quartal 2011 wird ein Jupitertransit jedoch auch für neue Hoffnung und neue Ideen sorgen. Im August nächsten Jahres zieht Saturn ab, während Pluto noch immer den Uranus behindert. Dann dürfte jedoch für alle klar sein, dass tiefgreifende Veränderungen notwendig sind.

Von September 2011 bis Februar 2012 befindet sich Uranus in Opposition zur Venus: dass die Grundwerte einer Erneuerung bedürfen, ist dann allgemeines Gesprächsthema. Im März und April 2012 erreicht Pluto erstmals die Sonne: dann beginnen die tiefen Transformationen, die Regierung muss umgebildet werden. Eventuell kommt es hier noch zu Machtkämpfen. Von Oktober 2012 bis Februar 2013 läuft das Uranus/Uranus-Quadrat; hier müssen wir uns befreien aus allen Reglements, die freies Wachstum der Bürger behindern. Pluto ist dann fast das ganze Jahr 2013 auf dem Sonne/Neptun-Quadrat, sodass hier wirkliche Reformation stattfinden kann, und ab April 2013 mischt dann auch Uranus mit, der endlich die ersehnten neuen Impulse und Veränderungen mit sich bringt. Ab August 2013 kommt Jupiter dazu, und alle drei Planeten sorgen dann bis April 2014 dafür, dass sich glückliche Veränderungen einstellen können.

Wir sehen, dies ist noch ein langer Prozess - aber nur eine Sekunde im Gesamtgeschehen. Wenn wir noch das Gründungshoroskop der BRD einbeziehen, dann setzen die Transformationen auch nicht früher ein. Saturn erreicht Anfang Januar knapp den AC, sodass hier bereits klar werden müsste, dass ein kompletter Neuanfang bevorsteht - ob der dann umgesetzt wird, ist jedoch fraglich, bis zum letzten Saturntransit Mitte September 2011 auf dem AC. Gleich danach Anfang November, erreicht Saturn das Quadrat zum MC, was das Ende der Regierung sein sollte, auch dies ein längerer Prozeß bis Juli 2012, das könnte dann eine Übergangsregierung sein oder mehrere Regierungswechsel bedeuten. Da es die Verfassungsebene ist, beziehen sich die Veränderungen hauptsächlich auf das Grundgesetz, und auf die Verfassung, die wir noch immer nicht haben. In diesem Radix von 1949 ist der Saturn, also die Gesetzgebung ziemlich angeknackst: die Opposition von Lilith und Chiron hat Mängel und Wunden freigelegt, die Anfang August nochmals aufgerührt werden. Ab März 2011 bis Januar 2012 ist dann Neptun auch in Oppositon zu Saturn, was einem Zusammenbruch der bisherigen Strukturen gleichkommt. Und nicht zu vergessen: unser Mars steht in 11, so ist es gut und notwendig, uns für unsere Freiheit einzusetzen.

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Wirtschaftskrise und Planetenzyklen

30.07.2010
Viele von uns fragen sich sicherlich, wie unsere Wirtschaftskrise einzuordnen ist. Ist sie ein Phänomen auf Zeit, so wie 1929 die große Depression, wird sie uns länger begleiten, oder ist etwa der Aufschwung wieder da, wie unsere Regierung dreist behauptet? Wir müssen verstehen, daß nicht nur die einzelne Persönlichkeit, sondern auch die Auf- und Abbewegungen in der Wirtschaft von den großen Planetenzyklen beeinflußt werden. So reagiert die Börse ganz klar am meisten auf den Saturn/Pluto-Zyklus, und die anderen Zyklen haben modifizierende Eigenschaften (s. Jahresvorschau 2010).

Durch die sich aufbauende Kardinale Klimax, einer Häufung von Spannungsaspekten der äußeren Planeten am Beginn der kardinalen Zeichen Widder, Krebs, Waage und Steinbock, erleben wir quasi eine innere wie äußere Zerreißprobe auf fast allen Ebenen. Es arbeiten hier Kräfte gegeneinander, die einerseits die Angst vor dem Verlust von Macht und Reichtum, und andererseits den Wunsch nach komplettem Umdenken und Erneuerung kennzeichnen. Innerhalb dieser Parameter wird der dadurch enstehende Druck so stark, daß wir auf allen Ebenen wichtige Entscheidungen zu treffen haben. Der außergewöhnliche Standort der Planeten auf dem Weltmeridian 0° Steinbock und dem Weltaszendent 0° Widder läßt dieses Geschehen zu einer globalen Angelegenheit werden.

Um besser zu verstehen, was eigentlich vor sich geht, können wir uns die Dynamik der Zyklusphasen anschauen. Ein Umlaufzyklus von zwei Planeten dauert von einer Konjunktion zur nächsten. Eine Konjunktion hat die Qualität eines Neumondes, so setzt sie, entsprechend der Bedeutung der jeweiligen Tierkreisgrade, eine neue Entwicklung in Gang, wie ein Same, der ausgesät wird. Der schnellere der beiden Planeten setzt dann, analog des Mondes, das Grundthema der Konjunktion um. Während eines Zyklus gibt es einige entscheidende Phasen, in denen überprüft wird, wie weit das neue Thema umgesetzt wird oder nicht. Dies bedeutet, daß alles Entwicklung ist, daß wir immer wieder zur Veränderung aufgerufen sind, und daß Stillstand sich meistens negativ auf den Entwicklungsprozeß auswirkt. Folgende Phasen sind relevant:

1. Quadrat: wenn beide Planeten den ersten 90°-Winkel bilden, wird geprüft, inwieweit sich das Grundthema umsetzen liess. Diese erste Krise ist immer eine subjektive, und fordert uns auf der emotionalen Sicherheitsebene heraus.

Opposition: wenn beide Planeten sich gegenüberstehen, kommt das ursprüngliche Thema zur Blüte, analog des Vollmondes. Diese zweite Krise spielt sich häufig auf der Beziehungsebene ab und zeigt, ob wir das Thema umsetzen konnten oder nicht.

2. Quadrat: wenn die Planeten das zweite, ablaufende Quadrat bilden, haben wir quasi die letzte Chance zur Veränderung. Diese dritte Krise bezieht sich auf unsere Lebenszielsetzung, und wie wir sie lösen, ist entscheidend.

Dann gibt es noch die beiden Phasen, wo zwei Planeten einen 120°-Aspekt bilden: in diesen Zeiten gelingt eine Veränderung mühelos, so ist es klug, diese Zeiten zu nutzen. Doch haben die harmonischen Phasen selten einen Weckcharakter - wer Probleme vor sich herschiebt, wacht erst in der Krise auf. Auf die Wirtschaft bezogen, ergibt sich folgendes Bild:

Pluto/Saturn:  Die letzte Konjunktion war 1982/83 Ende Waage. Sie zementierte neue Machtverhältnisse, so übernahm damals Kohl per Verrat der FDP die Regierung und setzte andere Prioritäten, die auf mehr wirtschaftliche Macht hinausliefen. Wichtig wäre gewesen, eine langfristige wirtschaftliche Planung zum Wohle aller vorzunehmen. Wir haben jetzt das 2. ablaufende Quadrat, und diese Krise macht deutlich, daß die langfristige Planung entweder nicht stattgefunden hat, oder deutliche Lücken aufweist. Es ist das letzte von 3 Quadraten am 21.08., das uns die Ergebnisse von Nichtplanung und Ignoranz von Verantwortung präsentiert.

Uranus/Saturn:  Die Konjunktion war 1988 in den letzten Schützegraden und auf dem Galaktischen Zentrum 27°. So gab es seitdem eine verstärkte Öffnung der Märkte, aber es wurden auch die Unvereinbarkeiten verschiedener, auch religiöser Überzeugungen sichtbar. Die Bewegung eines spirituellen Wachstums begann sich zu formen. Wir hatten jetzt grade die letzte von 5 Oppositionen, sodaß zur Zeit die Diskrepanzen unterschiedlicher Ansichten zur Hochform auflaufen. Es wird überdeutlich, wo wer keine Verantwortung tragen will, und wo Veränderung abgebremst wird.

Pluto/Uranus:  Die letzte Konjunktion fand 1965 in der Jungfrau statt. In dieser Zeit begann das Wirtschaftswunder, das viel Expansion gestattete. Auch damals hätte die Planung der ganzen Erneuerungen langfristig geschehen müssen. Heute, wo sich die Wirkung des 1. zulaufenden Quadrats bemerkbar macht, sind wir mit allen dazugehörigen Verlustängsten konfrontiert. Dies ist die erste und subjektive Krise des Turbo-Kapitalismus, der, auf Kosten der Ärmeren geführt, deutliche ethisch-moralischen Lücken aufweist.

Wir haben also eine Krise im 1. Stadium (Pluto/Uranus), eine im 2. (Uranus/Saturn) und eine im 3. (Pluto/Saturn). Diese drei Krisen, die in dieser Form noch nie stattfanden, treffen jetzt zusammen und beeinflussen sich gegenseitig. Zudem werden sie noch von Jupiter aufgeheizt, der alle Probleme noch in die Superlative führt. Sehr viele Fragen tauchen auf: wo ist das ganze Geld geblieben? Dürfen Banker in Krisenzeiten Boni kassieren? Wer trägt jetzt die Verantwortung? Wieviel steht einem Menschen zu für ein achtbares Leben? 

Fakt ist, daß eine langfristige Planung zum Wohle aller nicht stattgefunden hat. Die Gelder sind durch unkontrollierte Spekulationen verheizt worden, und niemand bremst die Banken wirklich. Die Regierung stellt fest, daß sie von stärkeren Kräften manipuliert wurde, was sie aber aus Scham nicht zugeben kann. Dies hätte spätestens beim 2. Saturn/Pluto-Quadrat im Januar gemerkt werden können. Statt jedoch eine Notbremse zu ziehen - wie den Ausstieg aus dem Euro - wurden nicht vorhandene Darlehen in die EU-Wirtschaft gepumpt. Die Auswirkungen müssen und werden katastrophal sein. Die vielgelobte soziale Marktwirtschaft wird sich ganz schnell überlegen müssen, was sozial bedeutet. Der Mars wandert dieser Tage wie ein Zünder durch die angespannte Planetenstellung. Wer seine Lektionen nicht verstanden hat, wird die Resultate jetzt schmerzhaft spüren.

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Sonntag, 15. August 2010

Beziehungen auf dem Prüfstand


auch die internationalen
und die Reaktivierung des Kardinalen Kreuzes
23.07.2010
Die Langsamläufer Jupiter, Saturn, Uranus und Pluto bilden in den nächsten Wochen wichtige Aspekte, und sie werden alle von Venus und Mars ausgelöst. Dieses Geschehen aktiviert das Kardinale Kreuz und auch die letzte Mondfinsternis, sodass wir von Ende Juli bis Ende August eine sehr interessante Zeit vor uns haben, die uns zeigen wird, wie die Menschen persönlich und auch auf diplomatischer Ebene mit diesen Energien umgehen.

Am 20. August beginnt ein neuer Venus/Mars-Zyklus: beide treffen sich auf 13° Waage. Diese Planeten kennzeichnen das Beziehungsgeschehen, denn Venus ist unsere Anima, und Mars steht für den Animus. Auf dem politischen Parkett hat sich jedoch oftmals erwiesen, dass Venus/Mars-Spannungsaspekte auch kriegerische Handlungen ausgelöst haben. Das wird insofern deutlich, da Venus auch für Liebe und Frieden steht, und Mars für Aggressionen. Doch bevor sich beide im Zeichen der Harmonie und des Ausgleichs treffen können, müssen sie einige Prüfungen bestehen. 

Die Phase beginnt am 25.07. mit dem Jupiter/Pluto-Quadrat: es entsteht weiterhin die Illusion eines gefühlten Aufschwungs, mit allen dazugehörigen Übertreibungen, Masslosigkeiten und Vorstellungen, die nicht der Realität entsprechen. Dann haben wir nur 1 Tag später die letzte von 5 Saturn/Uranus-Oppositionen am 26.07. auf 0° Waage/Widder. Bis dahin werden nochmals alle Widersprüchlichkeiten und Unvereinbarkeiten der alten Welt mit dem neuen Zeitgeist auftauchen. Der Wirkungsradius ist schon da und wird danach noch ca. 2 Wochen anhalten, bis Saturn sich weiter entfernt hat. Ab jetzt bis Mitte August ist deshalb besonders mit Bahnunfällen zu rechnen, weil beide Planeten eine Entsprechung dazu haben.

Am 30.07. wechselt Mars in die Waage und trifft sogleich auf die Opposition zum Uranus. Hier ist mit schnellen und plötzlichen Handlungen und Entscheidungen zu rechnen. Einen Tag später, am 31.07., wird Mars total abgebremst durch die Konjunktion mit Saturn. Neue Impulse treffen hier auf hartnäckigen Widerstand. Am 3.08. wird das Quadrat zwischen Jupiter und Pluto auf 3° Widder/Steinbock nochmals exakt: man will immer noch mehr, und die Finanzblasen dürfen sich nochmal so richtig aufblähen. Am 4.08. haben wir Mars Opposition Jupiter und Mars Quadrat Pluto: hier will die Tatkraft total durchstarten, ohne Rücksicht auf Verluste. Für alle mit Planeten und Achsen auf 0°-3° der Kardinalzeichen hat diese extreme Woche alle Anzeichen einer Achterbahnfahrt. Lange hinausgeschobene Entscheidungen in wackeligen Beziehungen dürften hier eine Lösung finden, im Sinne von kurz und hoffentlich schmerzlos. Wer sich von den Betroffenen lieber an den Status Quo hält und Veränderungen vermeidet, ist in dieser Zeit doch erheblich unfallgefährdet.

Ab 7.08. beginnt das Spiel von vorn, diesmal mit der Venus, die dann in die Waage wechselt und sofort die Opposition zu Uranus hat. Falls hier eine neue Liebe auftaucht, bekommt sie gleich am 8.08. einen Dämpfer, wenn Venus auf die Konjunktion zu Saturn trifft. Neue Öffnungen im Gefühlsbereich, wie auch Friedensangebote, könnten gleich wieder zunichte gemacht werden. Am 10.08. läuft die Venus ins Quadrat zu Pluto, was bei dieser dichten Aufeinanderfolge endgültige Trennungen nach sich ziehen kann. Loslassen ist hier angesagt, wenn beide nicht gleich schwingen in Liebe und Respekt zueinander. Insgesamt werden durch diese Prüfungen die notwendigen Schritte vollzogen, denn im neuen Zyklus finden nur noch die Paare wirklich zueinander, welche die neuen Energien miteinander tragen und leben wollen.

Am 16.08. ist Jupiter in Opposition zu Saturn. Was an neuen Impulsen im Widder so fröhlich voran getrieben wurde, wird erst nochmal ausgebremst. Am 20.08. ist dann die Venus/Mars-Konjunktion, ab hier können Liebende einen harmonischen Neuanfang wagen, wenn alle Unklarheiten und Hindernisse ausgeräumt wurden. Der 21.08. bringt uns dann das letzte Saturn/Pluto-Quadrat, das seit letztem Jahr versucht, das Alte noch fester zu zementieren. Wenn es in seiner Wirkung ausläuft, etwa Anfang September, ab dann sollte es kaum noch möglich sein, den Fortschritt auszubremsen. Auf persönlicher Ebene ist es Zeit, sich für Veränderungen zu öffnen und Lösungen für angespannte Beziehungen zu finden. Innere Wahrheit sollte nicht mehr herunter geschluckt, sondern ausgesprochen werden, als Impuls der Liebe für sich selbst und andere.

Auf mundaner Ebene sind diese Konstellationen möglicherweise kritischer, da Regierungen oftmals auf niedrigem Niveau handeln. Die Aktionen des Westens in Richtung Iran können sich hier zuspitzen, wobei ich hoffe, dass sich das Saturn/Pluto-Quadrat sehr hemmend auf solche Aktionen auswirken wird. Insgesamt ist in diesen Wochen mit Klärungen aller Arten von Beziehungen zu rechnen, die Lösungen bisher vermieden haben. Die erneute Aktivierung des Kardinalen Kreuzes und der Mondfinsternis, gerade durch Mars, wird Spannungen jetzt geradezu herausfordern. Mars ist aber nicht einfach nur aggressiv, sondern er zeigt auch – als 'irdische Instanz' Neptuns - was alles bereinigt werden muß; und das ist viel, wie wir wissen. So kann sich auch im Problem der Ölkatastrophe, die ein Bild für emotionale Verschmutzung ist, eine neue Entwicklung zeigen, die, entsprechend der Ignoranz des Menschen, ihre wahren Ausmaße offenbart.

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Die Wirkweise der Eklipsen


Sowohl Sonnen- als auch Mondfinsternisse bringen eine Blockade des Lichtes mit sich, das von der Sonne oder dem Mond zur Erde gesandt wird und können uns beeinflussen, indem sie tatsächlich das 'Licht des Bewußtseins' blockieren und uns zwingen, uns intensiver mit den unterbewußten und den kollektiven Kräften auseinanderzusetzen. 

Das Wesen der Eklipsen gilt im allgemeinen als uranisch, weil sie so oft von unerwarteten Ereignissen begleitet werden. Unter ihrem Einfluß öffnet sich vielleicht die 'Büchse der Pandora', wodurch jene emotionalen Facetten in uns, die wir schon lange unbeachtet gelassen haben, in unser Bewußtsein hereinbrechen und Aufmerksamkeit fordern, sei es auf direktem Wege durch das eigene innere Verdrängte oder indirekt in projizierter Form, durch die Konfrontation mit anderen Menschen und den äußeren Realitäten.

Häufig erleben wir eine 'Generalreinigung' in dem Haus/Lebensbereich, in dem die Eklipse stattfindet - eine Zeit, in der wir Dinge beenden oder zuende führen, unser 'Haus' reinigen, vergangene Haltungen und Einstellungen verlieren und uns von Tätigkeiten oder Menschen befreien, die für uns wichtig waren. Es kann zu einer Krise kommen, die unsere volle Aufmerksamkeit erfordert. Ein mächtiger Eklipsen-Einfluß kann befreiend wirken, indem er uns zwingt, das loszulassen, was uns in der Vergangenheit hält - so können wir die sich in uns entfaltende Zukunft freier annehmen. In einer solchen Zeit können blitzartige Erkenntnisse und unerwartete Gelegenheiten, die in unser Leben treten, neue Möglichkeiten in unser Bewußtsein bringen.

Der aktuelle Zustand des Euro

14. Mai 2010
Vorausgeschickt sei, daß ich mich in meinem letzten Beitrag 'Der heiße astrologische Sommer' nur auf die Finsternisse, die großen Konstellationen und ihre Auswirkungen bezogen habe. Da aktuell unsere Währung zu wackeln scheint, ist es angebracht zu schauen, wie es jetzt um den Euro bestellt ist.

Es gibt 3 relevante Euro-Horoskope: der Euro-Beschluß am 03.05.98 in Brüssel, der Euro-Start von 11 Ländern am 01.01.99, und die Euro- Einführung in D am 01.01.2002, Bundesbank Frankfurt/M. Da gerade gemunkelt wird, eine neue D-Mark wird eingeführt, muß man solch ein Ereignis im Euro-Einführungshoroskop sehen können.

Das Radix zeigt einen Waage-AC mit Sonne und Venus im Steinbock in 4, also für uns in D eine recht stabile Ausgangslage – wenn nicht so maßlos von Bankern, Spekulanten und Politikern damit umgegangen wäre. Auch das 2. Haus, das für den realen Wert steht, ist in der Waage, also auch hier ist die Venus zuständig. Sie steht in Konjunktion mit Chiron, ist also verletzt. Den Grund dafür finden wir, wenn wir sehen, daß der Herrscher des 4. Hauses, Saturn, in 9 und eingeschlossen im Zwilling steht: die Basis des Geldes, also sein realer Wert – nämlich das Gold – befindet sich im Ausland. Was ja auch stimmt, denn das bundesdeutsche Gold liegt ja nicht etwa in der Frankfurter Bundesbank, wo es eigentlich hingehört, sondern in den Kellern der FED in New York. Das 9. Haus wird wiederum durch den Stier, also die Venus beherrscht – das Horoskop meint halt auch, daß unser Gold zurück in unsere Bank wandern sollte. Hier sind von vornherein sehr ungesunde Abhängigkeiten geschaffen worden. Weiter bedeutet es auch, daß wir Verpflichtungen anderen Staaten gegenüber haben, bzw. in die Verantwortung genommen werden.

Neptun und Uranus in 5 deuten auf einen bedenkenlosen, chaotischen Drang nach Geldausgeben hin. Die Verbindlichkeiten Anderer – Haus 7+8 im Widder – zeigen mit dem Fische-Mars in 6 eine Sisyphusarbeit an, dies alles wieder auszubügeln. Im Quadrat zu Mars ist der Pluto in 3, und wäre in diesem Fall eine gewaltsame Einflußnahme durch ideologische Gesetzgebung, die auch nicht vor Zwangsmaßnahmen zurück scheut. Profitieren kann die Regierung in Brüssel, denn der Mitherrscher Jupiter steht in 10. Die einzelnen Länder/Völker sind hier der Mond in 10 im Löwen: es gibt zuviele egoistische Bestrebungen, jeder will sein eigenes Süppchen kochen. Die Opposition vom Mond zu Merkur im Steinbock sagt, daß die Völker ganz und gar nicht in Resonanz mit den erlassenen Verordnungen stehen. Und die weitläufige Opposition mit Neptun deutet schon auch eine gewisse 'Geschlechts-konkurrenz' untereinander an – eher wohl 'Geschwisterneid'.

Seit Januar etwa steht der Euro unter erheblichem Druck, seit der Pluto das 1. Mal über das IC marschiert ist. Jetzt kommt er rückläufig wieder dorthin, und zwar genau zur Zeit der Mondfinsternis Ende Juni. Der Jupiter steht stationär am DC den ganzen Juli und August, andere profitieren also davon. Kurz danach, etwa um den 20.08., läuft Saturn über den AC, der nun die konkreten Auswirkungen zeigt. Dann wird erst richtig offenbar, wie groß die Verluste sind, weil es dann erst die wahren Einschnitte geben wird, auch mit Saturn Quadrat Venus Anfang Oktober und Saturn Quadrat Sonne und Jupiter Ende Oktober. Der Druck auf die Emotionen und auf die Regierung hält an bis Ende November, bis Pluto den Transit der MC/IC-Achse verläßt. Im Februar wird es hoffentlich Erleichterungen geben mit dem Jupitertransit über DC, Venus und Sonne, aber eine wirkliche Erneuerung kann frühestens im April 2011 zu erwarten sein, wenn Uranus beide Achsen kreuzt.

Die momentanen Turbulenzen sind Vorläufer dieses Prozesses. Die laufende Venus zeigt natürlich auch die Entwicklungen des realen Wertes an, so kommen jetzt in schneller Abfolge diese Schwankungen: 


Mi 12.05. Merkur wird direktläufig – jüngst geschlossene Verträge zeigen ihre Wirkung 
Fr 14.05. Neumond 23°Stier Quadrat Mars – großer Unmut über Verbindlichkeiten an EU-Länder, Neumond Quadrat zum Radix-Uranus - so wäre hier eine Neuauflage der Währung möglich, aber sie wird nicht haltbar sein, solange sie nicht an wirkliche Werte gebunden ist.  

Mo 17.05. Venus Quadrat Jupiter – überhöhte Erwartungen und Hoffnungen 
Di 18.05. Venus Quadrat Saturn – Beschneidung von Werten, Verlust 
Mi 19.05. Venus Quadrat Uranus – überraschende neue Entwicklung 
                Sonne Quadrat Neptun – Illusionen werden offenbar 
So 23.05. Jupiter Opposition Saturn – Überschwenglichkeit wird gebremst 
Mo 24.05. Venus Opposition Pluto – Wertverluste treten ein

So 30.05. Saturn wird direktläufig – wir bekommen ab jetzt das Resultat zu spüren

Danach wirkt dann die Mondfinsternis im Voraus … In der Sekundärprogression des Euro-Horoskopes hat der Merkur den Neptun erreicht: für Verträge diesen Ausmaßes der denkbar schlechteste Zeitpunkt, sie verlaufen im Nichts. Ich korrigiere also meine bisherige Aussage dahingehend, daß die heiße Phase erst Ende Mai beginnt – sorry – sie beginnt jetzt!
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Der "heiße" astrologische Sommer

05.05.2010

Liebe Mitreisende,
die Konstellationen dieses wahrscheinlich turbulenten Sommers verdienen, einen Blick auf sie zu werfen. Die seit langem erwartete "kardinale Klimax", eine starke Planetenbesetzung jeweils am Anfang der Kardinalzeichen Widder, Waage und Steinbock, beginnt in die konkrete Auseinandersetzung zu gehen – maßgeblicher turbulenter Zeitraum wäre von Ende Mai bis Ende August.

Seit letztem Jahr ist das laufende Saturn/Pluto-Quadrat am Wirken, die Noch-Mächtigen versuchen mit aller Kraft und harter Konsequenz, ihre Macht zu erhalten. Das letzte Quadrat ist am 21. August, bis dahin ist damit zu rechnen, daß in aller Härte vorgegangen wird. Vor allem muß darauf geachtet werden, daß nicht noch strengere Gesetze erlassen werden (aber seitdem der Lissabon-Vertrag durchgewunken ist, können die Damen und Herren in Brüssel sowieso machen, was sie wollen!).

Das Äquinoktium für 2010 (berechnet auf den Eintritt der Sonne in den Widder und Berlin) zeigt, daß gerade unser Land (auch die Schweiz) massiv unter Druck steht, mit Saturn am AC und Pluto am IC. Es geht hier vor allem auch um Schuld(en) – die Schuldfrage holt uns schon deshalb wieder ein, durch die ganzen Mißbrauchsfälle, in die auch ein deutscher Papst verwickelt ist, und der nun offen ausgesprochenen Beteiligung an einem KRIEG. Von den Altlasten des WW II. ganz zu schweigen – auch hier könnten neue Erkenntnisse sich den Weg bahnen. Ebenso wird uns fälschlich in vielen Dingen die Unwahrheit gesagt (Pluto ist Herrscher von 3), womit wir geknebelt werden sollen.

In dieses alte Machtgefüge bricht nun sehr erfrischend die erste von 3 Jupiter/Uranus-Konjunktionen ein (exakt 8.06. auf 0° Widder, 19.09. auf 28° Fische und 04.01.11 auf 27° Fische). Jupiter verlangt nach Wahrheit und Weite, während Uranus die alten Strukturen aufbricht – beide zusammen sind eine Glückskonstellation, die dem Neuen zu einem Durchbruch verhelfen kann, wahrscheinlich aber erst mit der letzten Konjunktion im Januar. Ausgelöst wird das Geschehen mit der nächsten Mondfinsternis am 26. Juni, wenn der Vollmond auf der Merkur/Pluto-Opposition sitzt, dies alles im Quadrat zu Saturn und Jupiter/Uranus. Es mögen hier neue Erkenntnisse über Macht und Mißbrauch offenbar werden, welche die bisherigen Grundfesten erschüttern. Da wir gleichzeitig eine Neptun/Chiron/Lilith-Konjunktion haben, geht es direkt um Mißbrauchsthemen und die Unterdrückung der Frauen, wobei ja der Neptun auch einen Bezug zur christlichen Religion hat. Die Mondfinsternis besetzt alle 4 Kardinalpunkte, das bedeutet praktisch, daß von 4 Seiten gleichzeitig an der Erde "gezerrt" wird. So ist die Möglichkeit von starken Erdbeben Ende Juni als sehr hoch einzuschätzen.

Zwei Wochen später, am 11. Juli, ist eine Sonnenfinsternis auf 19° Krebs am absteigenden Mondknoten – hier geht es ums Loslassen von alten Kindheitsmustern, und generell um die Eltern/Kind-Problematik, in Bezug auf die Kleinfamilie genauso wie in Bezug auf das Volk und die Regierung. Zu diesem Zeitpunkt erreicht die Venus die Opposition zu Neptun, Chiron und Lilith, sodaß hier enttäuschte Liebe ebenso angesprochen wird, wie auch der Zusammenbruch von bisherigen falschen Werten, was auch die Währungen betrifft. Kurz darauf, am 20. Juli, erreicht Lilith 2° Fische, das ist ein Gruppenschicksalspunkt für Konkurs bzw. Zusammenbrüche – hier werden auf jeden Fall Mängel offenbar, die vorher noch nicht sichtbar waren. Bedenkt bitte, dass Finsternisse schon 4 Wochen im Voraus wirken – die heiße Phase beginnt also etwa in der letzten Maiwoche.

Der Neumond am 10. August auf 17° Löwe ist zwar selbst nicht betroffen, löst aber mit der Konjunktion von Venus, Mars und Saturn Anfang Waage das große kardinale T-Quadrat aus, im Quadrat zu Pluto und Opposition zu Jupiter und Uranus. Hier treffen so viele unterschiedliche Energien aufeinander, daß unmöglich konkrete Vorhersagen gemacht werden können. Es ist jedoch die Zeit, in der Beziehungen aller Art auf eine harte Probe gestellt werden, in der absolute Wahrheit erforderlich ist – Ausflüchte irgendwelcher Art werden nicht möglich sein. Es ist zudem ein beunruhigender Zeitpunkt in Bezug auf kriegerische Auseinandersetzungen, die gewaltsam und übermütig zugleich sein können. Möglich wäre hier auch, daß solches Vorgehen komplett gestoppt wird. Der Ausweg aus den sich hier auftürmenden Konflikten ist, einen Neuanfang zu wagen, der Leben unterstützt anstatt vernichtet – die Ereignisse werden solche Einsichten zwingend erfordern.

Zwischen Ende Juni und Ende September bleibt uns die Jupiter-Uranus Konjunktion durchgängig erhalten: hier können Lichtblicke auf eine hoffnungsfrohe Zukunft offenbar werden und unerwartet glückliche Möglichkeiten sich zeigen, insbesondere in Bezug auf rechtes Handeln, neue Technologien und Arbeitsmöglichkeiten, sowie auch für bahnbrechende Erkenntnisse, die die traditionelle Sichtweise aus den Angeln heben können.
Bei so einem geladenen Spannungsdreieck liegt die Lösung immer im unbesetzten vierten Quadratpunkt: der liegt im Krebs, der Mond ist zuständig und so können wir für uns die Energien im Gleichgewicht halten, indem wir ständig und sowieso auf unser Herzgefühl hören, bei allem, was wir tun und zu entscheiden haben. 

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Astrologische Jahresvorschau 2010


Die großen Zyklen - Kardinale Klimax / Saturn-Uranus Opposition / Pluto-Saturn Quadrat / Pluto-Uranus Quadrat / Neptun-Chiron Konjunktion / Jupiter-Uranus Konjunktion / Venus-Mars Zyklus

Wenn wir in das Neue Jahr hineinschauen, dann geht es nicht darum, Ereignisse vorher zu sagen – das geht auch gar nicht, denn Ereignisse stehen immer in vielen ineinander greifenden Zusammenhängen. Aber wir können aus dem Lauf der Planeten bereits Rückschlüsse ziehen, eine grobe Richtung erahnen, welche Energien uns begleiten, unterstützen und herausfordern, und was diese Energien letztendlich bewirken wollen. So ist die Astrologie wesentlich komplexer und tiefgründiger, als sie uns in den Medien vermittelt wird. Es ist eher ein Phänomen dieser Zeit, sie sogar ins Lächerliche zu ziehen. Doch wissen nur Wenige, daß es bis vor 150 Jahren immer einen Lehrstuhl für Astrologie gegeben hat, auch hier in Deutschland, der dann unter den Auswirkungen der sogenannten Aufklärung weichen mußte. Seit 30 Jahren erfährt die Astrologie einen neuen Aufschwung, wohl mitbegründet durch die Suche der Menschen nach neuen Wegen und neuen Lösungen für unsere heutigen Probleme.  


Ein Thema, das viele interessiert ist, ob wir aus der Krise heraus sind oder noch nicht. Ich möchte dazu sagen: wir haben erst von der Vorspeise gekostet. Die finanzielle Krise, in der die ganze Welt verstrickt ist, ist nur die Spitze des Eisbergs von Problemen auf anderen Ebenen, die bisher verdrängt oder verschoben wurden. Dazu gehören in erster Linie die sich zuspitzenden Polaritäten von Arm und Reich, das Flüchtlingsproblem von Ländern, in denen Zwang und Unterdrückung ausgeübt wird, und die Auswirkungen von Korruption, die viel breiter angelegt sind, als uns allgemein bekannt ist. Wichtig wäre für uns alle zu wissen, wie wir realtiv heil aus der Krise herauskommen – aber dazu muß sie auch erst in ihrem vollen Umfang verstanden sein.

Die großen Zyklen – Kardinale Klimax    
Die großen Planetenzyklen beeinflussen nicht nur das Einzelschicksal, sondern sie initiieren auch die gesellschaftlichen Veränderungen. Und wir befinden uns in einer Zeit, in der einige große Zyklen sich gegenseitig auf den Prüfstand stellen. Das Ergebnis wird – wie auch immer – bahnbrechend für die Menschheit sein, weil eine große Konstellation von äußeren Planeten sich langsam aber sicher auf wichtigen Stellen im Tierkreis positioniert: den beiden mundanen Achsen. Das sind der Welt-Aszendent, markiert durch den Frühlingspunkt 0° Widder, und der Weltmeridian 0° Steinbock. Wenn äußere Planeten sich auf diese Achsen bewegen, dann betreffen die Auswirkungen die gesamte Menschheit. Und dieser Fall wird in den nächsten 2 Jahren eintreten, wenn sich die sogenannte 'Kardinale Klimax' bildet, das T-Quadrat zwischen Pluto, Uranus und Saturn, welches zeitweilig durch Jupiter begleitet wird.

Saturn/Uranus-Opposition
Saturn steht für die Tradition, das alte System, das nun langsam ausgedient hat, weil es dem Wohl der Völker nicht mehr entspricht. Saturn fordert aber auch, Verantwortung zu übernehmen, für das Wohl der Menschen, der Tiere und der Natur. Uranus dagegen steht für Aufbruch, Neues, Freiheit und Revolution. Diese beiden pendeln seit Nov. 08 in Opposition, somit kämpft das Alte gegen das Neue. Dieser Zyklus begann 1989, als beide in Konjunktion Ende Schütze und Anfang Steinbock standen, also auch damals den Weltmeridian berührten.
   
Wir wissen, daß damals die sozialistischen Regime zusammenbrachen, und da der Steinbock auch für Regierungen steht, kann man sich vorstellen, daß die Regierungen nun dahingehend überprüft werden, ob sie auch wirklich zum Wohle der Völker handeln. Da viele von ihnen das nicht tun, können wir davon ausgehen, daß es noch manche Überraschungen in puncto Regierungswechsel geben wird. Denn auch das kapitalistische System wird nun hinterfragt, und bei der nächsten Opposition, die am 26.04. stattfindet, werden die Gegensätze deutlicher werden. Die letzte von 5 Oppositionen ist am 26.07. auf 0° Widder und Waage. Dies wird auch Partnerschaften betreffen, und wer nicht wirklich zusammen paßt, wird neue Wege gehen. Dies betrifft alle, die Planeten oder Achsen in der letzten Dekade Fische und Jungfrau haben, sowie in der ersten Dekade Waage und Widder.

Pluto/Saturn-Quadrat    
Saturn bildet jetzt gerade das 2. Quadrat zu Pluto, der Anfang Steinbock steht, und läßt die Situation eher so aussehen, als ob sich die Fronten noch verhärten. Pluto steht für den tiefgreifenden Wandel, von dem das Alte nicht verschont bleibt. Noch versuchen die etablierten Systeme, mehr Macht auszuüben in dem Sinne, daß bestehende Mauern zwischen Menschen verstärkt werden. Doch es geschieht eine Transformation, die äußerlich kaum sichtbar, aber für viele fühlbar ist. Das letzte Quadrat ist am 21. August auf 2° Waage/Steinbock, betrifft also diese Zeichen besonders, wenn man ganz am Anfang des Sternzeichens geboren ist. Bis zum Spätsommer müssen wir also damit rechnen, daß die Etablierten in ihren Widerständen verharren werden.

Pluto/Uranus-Quadrat    
Dieses Jahr wird das Quadrat zwischen Pluto und Uranus noch nicht exakt, es nähert sich im Sommer nur auf 3°, wir werden also höchstens die Vorboten dieser Energie spüren, die einer aufgeheizten Erneuerungsdynamik entspricht, überall dort, wo vorher zementiert wurde. Im Juni/Juli 2011 nähert sich das Quadrat auf 1° genau, und erst der Sommer 2012 wird eine sichtbare Kraft entfalten, das Alte hinwegzufegen, wenn der Aspekt exakt wird. Dies wird dann auch unsere Regierung betreffen, weil das Quadrat Gradzahlen berührt, auf dem die Sonne und das MC des Wiedervereinigungs-horoskopes der BRD stehen.

Neptun/Chiron-Konjunktion    
Wir haben seit 1 Jahr noch eine bedeutungsvolle Konstellation: Neptun bildete das ganze Jahr mit Jupiter und Chiron eine Konjunktion im Wassermann. Neptun, der für das Allumfassende steht, bereitet somit den Boden für das kommende Neue, das seit vielen Jahren schon neue Wege geht. Chiron ist ein Kleinplanet zwischen Uranus und Saturn, er ist der Lehrer und Heiler unter den Planeten; einer, der Brücken vom Alten ins Neue baut. So enstehen fast unbemerkt alternative und feinstoffliche Heilweisen, die wir in Zukunft brauchen werden, weil sie viel besser vom Körper angenommen werden. Doch können auf der Negativseite des Neptun auch Illusionen entstehen, und mit Jupiter im Bunde wurde im letzten Jahr Vieles unbedenklich aufgebläht, so spekulierten die Banken einfach im gewohnten Stil weiter; vielleicht sogar erst richtig, aus Angst, ihr Geld zu verlieren. Doch Jupiter, der Glücksbringer, hat zu Jahresbeginn diese Konstellation verlassen – die Illusionen platzen, und zurück bleibt Enttäuschung, Verlust oder Ohnmacht. Wir können nur weiterhin Brücken bauen für Menschen, die mutlos wurden. Denn hilfreich wirkt dieser Aspekt nur dann, wenn wir in bedingungsloser Liebe handeln. Dies betrifft alle mit Planeten oder Achsen in der letzten Dekade Wassermann, Löwe, Stier und Skorpion.

Jupiter/Uranus-Konjunktion
Doch gibt es natürlich auch Lichtblicke in diesem Prozeß, den wir alle irgendwie zu spüren bekommen. So finden gleich 3 Konjunktionen von Jupiter und Uranus statt: am 8.06. auf 0° Widder, am 19.09. auf 28° Fische und am 4.01.2011 auf 27° Fische. Diese beiden Planeten verstehen sich prächtig, weil das Neue hier fördernde Unterstützung mit Erfolg erhält. So ist damit zu rechnen, daß sich im Sommer bahnbrechende Erfindungen und Entwicklungen zeigen, wie auch langersehnte Durchbrüche, die jedoch noch von der hemmenden Wirkung Saturns aufgehalten werden. Erst zu Beginn 2011 können sie sich durchsetzen, so können endlich neu entwickelte Konzepte auf vielen Ebenen installiert werden. 
 
Venus/Mars-Zyklus    

Neue Projekte sollte man in diesem Jahr am besten erst im Mai starten, weil der bis März rückläufige Mars anzeigt, daß Vieles noch der Überarbeitung bedarf. Ab Mai kann die Energie dann frei fließen. Die Venus ist von Anfang Oktober bis Mitte November rückläufig – eine Zeit zum überprüfen, wie und wo wir Liebe investieren, und was wir zurück bekommen. Der letzte Venus/Mars-Zyklus begann im Juni 2009 auf 14° Stier, ein Zyklus also, in dem es um beständige und sinnesfreudige Liebe geht. Dieser Zyklus kommt jetzt 'zur Blüte', in der Opposition am 27.01. auf 10° Löwe/Wassermann, eine gute Zeit also für eine tragende Partnerschaft, in der Lebensfreude und Freiheit ihren Raum bekommen. Doch sollte man sich auch hier Zeit lassen bis Mai, was große Entscheidungen betrifft oder weitreichende Projekte, weil der Mars bis dahin noch die Lage sondieren muß. Der nächste Zyklus der beiden Liebesplaneten beginnt am 20.08. auf 13° Waage – eine gute Zeit für neue Projekte oder Beziehungen, in denen Harmonie und Leidenschaft gefragt ist.

Fazit
Wir werden in diesem Jahr die alte Strenge genauso zu spüren bekommen, wie erste Ausblicke auf neue Entdeckungen und Durchbrüche, und auch revolutionäre Aspekte werden sich in den Anfängen zeigen. Die beste Revolution jedoch ist die, die sich im Inneren vollzieht, indem wir Altes loslassen und das Neue willkommen heißen; indem wir verzeihen und lieben, wo immer es uns möglich ist. Die Wandlung in uns selbst ist letztendlich diejenige, die sich im Außen vollziehen wird – und es liegt an uns, wie wir unsere Welt gestalten wollen.

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